[Werbung] Escape Game – ein Treffen mit Sherlock Holmes

Hast Du schon einmal ein Escape Game mitgemacht? Lies' hier was Escape Games eigentlich sind und wie wir Sherlock Holmes gefunden haben!

Als ich vor einiger Zeit eine E-Mail von Escape Berlin in meinem Posteingang fand mit dem Vorschlag, ein Testspiel in – laut eigener Aussage – Europas größtem Live Escape Game auszuprobieren, dachte ich mir: Oh, das mache ich!“ Und als ich einige Freunde ansprach, ob sie mit dabei sein wollten, hörte ich von fast allen: „Ach, das wollte ich schon immer mal machen!“ Und so trafen wir uns Anfang Juni zu einem gemeinsamen Spiel, über das ich hier kurz berichten werde (und nein, es werden natürlich keine Lösungen verraten!). Bevor ich erzähle, wie uns das Spiel gefallen hat, möchte ich zuerst ein paar Fragen beantworten.

Was ist ein Escape Game?

Live Escape Games sind moderne Detektivspiele, in denen Teams in eigens dafür präparierten Szenarien Rätsel lösen und versuchen, in einer bestimmten Zeit, das Szenario zu verlassen. Bei uns war das eine Stunde.

Welche verschiedenen Games gibt es?

Es gibt unzählig viele Szenarien. Ich habe mich im Vorfeld mit verschiedenen Personen unterhalten, die von Szenarien in Museen, wo man ein Museumsdieb war, in Kellern, aus denen man entkommen musste und anderen Räumen und Themen berichteten. Bei Escape Berlin gibt es derzeit vier Szenarien: Sherlock Holmes, Big Päng, Schnapsladen und Kidnapped.

  • In Sherlock Holmes, für das wir uns entschieden haben, muss man nach Sherlock Holmes suchen, der – nachdem Professor Moriarty wieder in der Stadt erschienen ist – verschwunden ist. Das Spiel ist für Kinder ab 12 Jahren geeignet und Jugendliche ab 14 Jahren dürfen das Spiel ohne Erwachsene besuchen. Zu den 14-jährigen Kindern später mehr…
  • Big Päng ist ein Game, in welchem man in eine der bekanntesten WGs der Filmgeschichte einbrechen und einen großen Schatz entwenden muss. Dieses Spiel ist für Kinder ab 8 Jahren geeignet und Kinder ab 12 Jahren können das Spiel auch ohne Erwachsene besuchen.
  • Beim Escape Game Schnapsladen gehört das Trinken ausdrücklich mit zum Spiel. Auf der Seite der Escape Games wird ausgewiesen, dass es zu erhöhtem Alkoholkonsum kommen kann. Denn man bricht in diesem Spiel in einen Schnapsladen ein, um nach dem „Berliner Tropfen“ zu suchen. Kinder und Jugendliche dürfen in Begleitung von Erziehungsberechtigten teilnehmen aber nichts trinken.
  • Kidnapped ist etwas für Menschen, die Horrorfilme lieben (also definitiv nichts für mich, die ich schon bei gruseliger Werbung wegschalte…). In dem Spiel wird man von einem Psychopathen festgehalten und hat nur eine Stunde Zeit zu entkommen! Die Teilnahme wird erst ab 16 Jahren empfohlen.

Alle vier Spiele können in Deutsch und in Englisch gespielt werden.

Wie viele Personen können beim Escape Game dabei sein?

Fast alle Escape Games sind für 2-12 Personen ausgelegt. Dazu schreibe ich aber weiter unten noch unsere Erfahrung. Die genaue Anzahl an möglichen Spielern wird beim Buchen des Spiels angezeigt.

Escape Game Sherlock Holmes

Und nun möchte ich über unser Escape Game Erlebnis berichten. Mit 5 Freunden machte ich mich vor einigen Wochen auf den Weg. Wir hatten uns das Spiel Sherlock Holmes ausgesucht. Mich interessierte es, da ich schon einige Sherlock Holmes Romane gelesen habe (was aber überhaupt keine Voraussetzung für das Spiel ist) und das Szenario mit Möbeln aus dieser Zeit ausgestattet ist. Ich wollte mich schon immer einmal wie Sherlock Holmes in der Baker Street fühlen und die logischen Gedankengänge nachvollziehen…

Bevor das Spiel begann, trafen wir uns in einer rustikalen Lounge im Escape Berlin und wurden dort in das Spiel eingewiesen. Mit den Worten, dass das Spiel auf 14-Jährige Kinder gut lösen können und wir bei Bedarf Unterstützung erhalten können, wurden wir in das Szenario entlassen…

Das Sherlock Holmes Szenario ist mit originalen Möbeln ausgestattet.
Wo würde sich der erste Hinweis verbergen?

Natürlich hatten wir uns fest vorgenommen, dass wir natürlich nicht ein bisschen Unterstützung benötigen würden… Mal schauen…

Kaum hatten wir das Szenario betreten, fingen wir an den Raum zu durchsuchen und hatten auch schnell erste Hinweise gefunden. Aber wie sollten diese zusammenhängen? Hingen sie überhaupt zusammen. Es half nichts: Wir benötigten Hilfe. Diese bekam man über einen Bildschirm in der Ecke des Raumes. Man wird ja beobachtet und ab und zu steht dort ein Hinweis, wo man schauen kann oder was man tun kann. Und sonst läuft dort auf dem Bildschirm unerbittlich die Zeit herunter, denn man hat ja nur eine Stunde Zeit.

Nach und nach gelang es uns, die ersten Rätsel zu lösen. So arbeiteten wir uns langsam durch das Szenario. Zwei Dinge erschwerten uns das Lösen:

  • Zum einen war es unglaublich heiß. Tatsächlich war es draußen sehr heiß und drinnen eben auch. Es war auch nicht zuträglich, dass dort 6 Personen in dem Raum herumwuselten und die Köpfe rauchten.
  • Wir bekamen manchmal gar nicht mit, dass wir ein entscheidendes Rätsel gelöst hatten und sich ein neuer Weg eröffnet hat. Das wurde uns dann über den Bildschirm mitgeteilt. Da wir ja oft auch erfolglos Dinge ausprobiert hatten, wären wir froh gewesen, wenn es bei der richtigen Lösung ein Tonsignal oder ähnliches gegeben hätte. So wurden uns über den Bildschirm mitgeteilt, wie es weiterging…

Es war unser erstes Escape Game und wir stellten uns nicht so schlau an wie wir es eigentlich vermutet hatten. Da erinnerten wir uns an den Hinweis, dass auch 14-Jährige dieses Spiel leicht lösen könnten. Ein Freund prägte den Satz: „Wo sind denn die 14-Jährigen, wenn man sie braucht! Wir kugelten uns vor Lachen und hatten tatsächlich viel Spaß beim Spiel.

Das Spiel ist für 2-8 Spieler geeignet. Wir waren zu sechst und wären nicht gerne mehr gewesen, denn tatsächlich wäre es uns zu acht doch zu eng geworden. Zu zweit hätten wir das Spiel auch nicht gerne gespielt, denn es waren einige Rätsel zu lösen und durch den Austausch untereinander war es uns gut möglich. Jeder konnte an einer anderen Stelle einem Gedanken nachgehen und zum Schluss haben wir ganz knapp in der Zeit das Spiel gelöst.

Im Sherlock Holmes Szenrio bekommt man Hinweise über den Bildschirm.
Nur 14 Sekunden waren übrig… Ganz knapp in der Zeit haben wir Sherlock Holmes gefunden.

Allerdings hatten wir das Gefühl, dass die Zeit zum Schluss langsamer gelaufen ist. Kann das sein? Egal! Wir hatten unseren Spaß, haben eine spannende Stunde verbracht und beschlossen, dass das nicht das letzte Escape Game sein wird, welches wir gemeinsam besuchen werden.

Erschöpft aber glücklich… So haben wir unser erstes Escape Game beendet.
Erschöpft aber glücklich… So haben wir unser erstes Escape Game beendet.

Mein Fazit

Bei dem nächsten Escape Game würde ich versuchen, etwas strukturierter an die Sache zu gehen. Es könnte z.B. eine Person geben, die die anderen ein bisschen dirigiert

Und Du, hast Du auch schon einmal bei einem Escape Game mitgemacht? Wie hat es Dir gefallen? Ich freue mich, in den Kommentaren davon zu hören. Und wenn Du noch nicht bei einem Escape Game warst. Diese gibt es nicht nur in Berlin, sondern auch in anderen Städten. Schau‘ mal hier.

Disclaimer: Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Escape Berlin, die mir ein Testspiel für 6 Personen zur Verfügung gestellt haben. Die in dem Blogbeitrag enthaltene Meinung bleibt jedoch meine eigene.

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